Virtuelle Währung als Klimakiller

Klima, 07.09.2018

Damit die Kryptowährung Bitcoin existieren kann, verbrauchen Rechner soviel Energie wie der Strombedarf in der Schweiz hoch ist

Die virtuelle Währung Bitcoin ist schon seit ein paar Jahren bekannt und erfreut sich immer neuer Teilnehmer. Zum ersten Mal gab es die Bitcoins im Jahre 2008 im Zuge der weltweiten Finanzkrise. Jeder kann sich für einen Gegenwert die Währung auf den Rechner laden. Das große Problem sieht die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in der hohen Umweltbelastung.

 

 

Um einen Bitcoin herzustellen, muss der Rechner eine Art Rechenrätsel lösen, die im Laufe der Zeit immer komplexer werden. Jede neue Transaktion wird mit den Netzwerkdaten abgeglichen und auf ihre Richtigkeit überprüft. Je mehr Zahlungen per Bitcoin abgewickelt werden, desto stärker wird dessen Netzwerk belastet. Nicht nur die Datenmenge wächst also, sondern vor allem der Energieverbrauch. Dies sollte den Verbrauchern stets bewusst sein, wenn sie ihre Zahlungen über die Bitcoins abwickeln.

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